50 kreative Mitarbeiter bringen in der sachsen-anhaltinischen Firma ständig neue Ideen ein – sei es im Bereich Elektroinstallationen, Einbruch- und Brandmeldeanlagen, Videoüberwachung oder Gebäudesystemtechnik. Damit unterstützt das Unternehmen seine Kunden aus dem privaten, gewerblichen und öffentlichen Bereich bei der Sicherheit und der Energieeffizienz ihrer Gebäude. Wichtig ist für Geschäftsführer Gert Sandow nur eines: „Wir müssen auf neue Entwicklungen schnell reagieren. Nur so können wir immer vorn mit dabei sein.“ So war es beispielsweise auch bei der neuesten Innovation aus dem Hause EAB: Grundlage war eine rechtliche Neuerung, nach der ab Januar 2010 in Neubauten und bei größeren Sanierungen Messeeinrichtungen, sogenannte elektronische Haushaltszähler, installiert werden müssen. Diese zeigen dem Anschlussnutzer den tatsächlichen Energieverbrauch und die tatsächliche Nutzungszeit an. „Wir haben dafür ein Gerät entwickelt, das den Kunden mündig macht“, erklärt Sandow. „Er kann jetzt den Stromverbrauch seiner Geräte visualisieren und selbst entscheiden, welche Stromverbraucher erneuert werden müssen.“ Wie das funktioniert, damit können sich potenzielle Neukunden im EAB-Showroom vertraut machen, den das Unternehmen extra eingerichtet hat. „Hier schauen sich unsere Kunden an, wie das Diagramm ihres Stromverbrauchs aussieht und wie sie es auswerten“, erläutert der Geschäftsführer. Dieses Diagramm kann der Kunde über Internet, iPhone oder PDA von überall her abrufen. Zudem bieten die Dessauer eine Software an, über die überall im Gebäude das Licht ausgestellt oder die Heizung heruntergedreht werden kann, falls das vor dem Verlassen des Hauses vergessen wurde. Über mehrere Monate prüfte die Wirtschaftsuniversität Wien das Innovationsverhalten von insgesamt 248 mittelständischen Unternehmen in Deutschland. Die 100 besten, darunter EAB, tragen das Gütesiegel für ein Jahr. „Gute Ideen, die auf dem Markt ankommen, entstehen nicht von selbst. Daran arbeiten wir täglich hart. Dass unser Engagement jetzt belohnt wird, freut uns natürlich sehr und zeigt uns, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In gewisser Weise zeigt das auch, dass uns auch in Zukunft unsere guten Einfälle nicht ausgehen werden“, sagt Sandow.
Insgesamt 32.500 Mitarbeiter arbeiten bei den Top-Innovatoren deutschlandweit. Sie tüfteln und stehen Neuerungen angstfrei gegenüber. Denn ihre Arbeitgeber schaffen durch ein konsequentes Innovationsmanagement optimale Bedingungen für Kreativität und holen das Beste
aus ihrer Belegschaft heraus. Das macht sie auch zu einem wesentlichen Motor der deutschen Wirtschaft: 2009 erwirtschafteten sie einen Gesamtumsatz von 11,1 Mrd. Euro. 42 der 100 Mittelständler, die das Gütesiegel 2010 tragen, sind national die Nummer eins ihrer
Branche, 10 von ihnen sind Weltmarktführer. Dass sich Traditionsbewusstsein und Veränderungswille nicht ausschließen, zeigen 60 Familienunternehmen, die sich unter den diesjährigen „Top 100“ befinden. 86 der 100 Firmen sind in den vergangenen drei Jahren schneller
gewachsen als der Branchendurchschnitt. Weitere Informationen zu EAB, zu den weiteren 99 ausgezeichneten Preisträgern und zum
Projekt „Top 100“ gibt es unter www.Top100.de.
Der Mentor
Mentor des Projekts ist Lothar Späth, Ministerpräsident des Landes Baden-Württemberg a. D.
Die wissenschaftliche Leitung
Die wissenschaftliche Leitung hat seit 2002 Dr. Nikolaus Franke inne. Er ist Professor für Entrepreneurship
und Innovation an der Wirtschaftsuniversität Wien. Seine Forschungsschwerpunkte liegen im Entrepreneurship, Innovationsmanagement und Marketing. Er ist einer der weltweit führenden Experten für User-Innovation.
Der Organisator: compamedia GmbH
compamedia organisiert Benchmarkingprojekte für den Mittelstand. Mit ihren bundesweiten Unternehmensvergleichen
TOP 100, TOP JOB, TOP CONSULTANT sowie ETHICS IN BUSINESS prämiert und begleitet sie Unternehmen, die in den Bereichen Innovation, Personalmanagement, Beratung und Wertemanagement Hervorragendes leisten.
Die Kooperationspartner
Projektpartner sind die Bayern Innovativ Gesellschaft für Innovation und Wissenstransfer mbH, die Fraunhofer Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e. V., das RKW – Rationalisierungs- und Innovationszentrum der Deutschen Wirtschaft e. V., der Verband der Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik (VDE) sowie der Verein Deutscher Ingenieure (VDI). Medienpartner ist die Süddeutsche
Zeitung.